Deine Nahrungsmittel seien deine Heilmittel. (Hippokrates)


Vielleicht kennen Sie ja den Spruch:

 

 

 

 

"Esse morgens wie ein Kaiser,

mittags wie ein König und

abends wie ein Bettelmann."

 

 

 

 

 

Diesem Zitat können wir ohne Weiteres zustimmen, wenn man von einem normalen Tagesablauf ausgeht. Morgens gut zu Essen lässt unseren Körper Energie gewinnen, welche er für den Start in den Tag benötigt. Die meißten der morgens aufgenommenen Kilokalorien werden rasch verbraucht und sollten mit einem guten ausreichenden Mittagessen aufgefüllt werden. Gegen Abend, wenn der Körper zur Ruhe kommt und sich von dem Tag erholen muss, sollte man ihn nicht mit unnützen Energiespendern versorgen. Ein großartiges Abenessen kann den Körper bis in die Nacht beschäftigen und überschüssige Kilokalorien können sich so optimal einlagern.


Frühstück! Der optimale Start in den Tag.

Zum Tagesbeginn kann man sich so einiges gönnen, das Problem dabei ist sicherlich, dass wir gerade zu dieser Tageszeit einfach keine Zeit haben. Die Kinder müssen fertiggemacht werden, der Hund muss Gassi, duschen, frisieren und nicht wissen was man anziehen soll...irgendetwas ist immer und schon muss man aus dem Haus.

Das wichtige Frühstück kommt einfach zu kurz.

Wir empfehlen:

Einfach mal etwas früher aufstehen, die Ruhe am Morgen genießen.

Starten Sie bewusst mir einer oder zwei Scheiben frischem Vollkornbrot mit Frischkäse mit Marmelade oder

Käse mit Gurke.

Jogurt mit frischen Früchten und eine Schale Müsli mit kühler Milch sind gerade früh morgens am leckersten.

Was auch immer Ihnen schmeckt, versuchen Sie dennoch Weißweizenbrötchen und übermäßig viel Butter zu vermeiden.

Trinken Sie zum Essen ein Glas Saft , einen duftenden Tee oder eine Tasse Kaffee.

Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie Ihren Morgen eben wie ein Kaiser.

Mittags wie ein König...

 

Ob Könige sich zu Mittag ein tiefgefrorenes Fertiggericht für die Microwelle holen würden?

 

Nun gut Könige müssen gewiss kein Gemüse schnippeln und selbstständig kochen. Auch ist es jemanden der eine lange Teil- oder Vollzeit Woche arbeiten geht, nicht möglich sich jeden Mittag ein Mahl a la Carte zuzubereiten. Aber wie findet man im Berufsleben einen Kompromiss aus wenig Aufwand und dennoch ausgewogener und frischer Kost?

 

Unser Tipp: Bereiten Sie sich im Vorfeld auf den Mittag vor. Wenn Sie vielleicht einen Tag Zeit finden zu kochen, dann planen Sie sich gleich noch eine Extraportion für den nächsten Tag mit ein. Wenn das nicht möglich ist, können wir Sie vielleicht zu einem Salat überreden. Es gibt fertig geschnittene und gewaschene Salate im Einzelhandel, welche Sie nur noch mit ein paar Gemüsesorten Ihrer Wahl verfeinern können. Dazu Ihr Lieblingsdressing und ein Vollkornbrötchen, Croutons oder sogar Geflügelstreifen....lecker.

 

Für den Rest des Nachmittag können Sie sich noch ein paar Gurkenscheiben, Karotten oder Obst bereitstellen.

Trinken Sie ausreichend. Stellen Sie sich im besten Fall immer eine große Flasche Wasser in greifbare Nähe. Sie können das Wasser mit frischen Kräutern verfeinern. Kräutertöpfe können Sommer wie Winter bei Zimmertemperatur gepflegt werden.

Den Tag sanft ausklingen lassen...

Um zu erkennen, wie wenig man am Abend an Lebensmitteln zu sich nehmen sollte ist der Vergleich vom König am Mittag zu dem Bettler ein gutes Beispiel.

Das bedeutet nicht, dass man sich nichts gönnen darf, im Gegenteil.

Viele Menschen bekommen erst Abends so bald sie zur Ruhe kommen Appetit, leider viel zu oft mit der Folge sich bequem auf das Sofa fallen zu lassen und sich eine Tüte Chips und ein kühles Bier zu gönnen. Auch ein kohlenhydrat- und fettreiches Abendessen sollte 4-5 Stunden vor dem Schlafengehen vermieden werden.

Servieren Sie stattdessen viel kohlenhydratarmes Gemüse, fettarmes mageres Geflügelfleisch oder Salat. Sollten Sie am Abend schlecht zur Ruhe kommen, können Sie sich Mellissen- oder Lavendeltee ansetzen und über den Abend verteilt genießen. Ein Stück Süßholzwurzel oder Stevia ersetzen dabei den Industriezucker, auf den Sie generell so gut es geht verzichten sollten. Wenn Sie das Bedürfnis haben etwas während einer Fernsehsendung zu knappern, wäre vielleich ein Kräuterquarkdip mit knackigem Gemüse eine gute Wahl. Verzichten Sie aber auf Blähendes Gemüse und greifen Sie zum Magerquark, welchen Sie gerne mit einem Teelöffel Olivenöl verfeinern können.

 

 

Es hilft, wenn Sie sich schon beim Einkaufen auf gesunde Alternativen begrenzen, denn was erstmal im Haus ist wird gegessen.

Wenn Sie hin und wieder an einer Tafel Schokolade oder den lieblings Chips nicht vorbeigehen können, beschränken Sie sich einfach auf eine Protion und gönnen Sie sich diese bewusst und nicht aus einem Hungergefühl heraus.


Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente


Vitamine & Mineralien sind essenziell für unseren Körper, dessen Zellbildung, Knochenaufbau und -stärkung, Zahngesundheit, Blut, Nervensystem, Organe und Sinnesorgane, Haut, Hormone, Immunsystem und und und...

 

Der Körper benötigt eine bestimmte Mengen am Tag, um optimal versorgt zu sein und Mutternatur liefert diese Stoffe über das Jahr verteilt in optimaler Form.

 

 

 

Wenn der Körper gewisse Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge nicht zugeführt bekommt, wird er nicht mehr gut genug versorgt und es entstehen auf kurz oder lang Mangelerscheinungen. Diese Mangelerscheinungen müssen sich nicht sofort äußern oder äußern sich so dezent, dass man selbst die Erscheinung nicht bemerkt.

Äußerlich bemerkbare Mangelerscheinungen entdeckt man meißt rascher. Die Fingernägel brechen häufig ab, die Haare werden stumpf oder fallen sogar aus, die Mundwinkel reißen ein oder es bilden sich dunkle Schatten um die Augen. Manch ein Mangel bleibt aber auch lange verborgen und macht sich erst im Alter bemerkbar oder nach einer gewissen Zeit, wie zum Beispiel Osteoporose, erschlaffte Muskulatur, Gedächtnisstörungen oder Depressionen. Auch trockene und gereizte Augen, Müdigkeitserscheinungen, Schlafstörungen, Magen-Darm Erkrankungen, Zahnfleischprobleme, Muskelkrämpfe und Schmerzen können auf einen Mangel an Vitaminen und Mineralien hinweisen. 

 

 

Wenn ein Mangel vorliegt beraten wir Sie gerne zu diesem Thema und finden für Sie eine geeignete Therapie. Unterstützend bekommen Sie von uns auf Wunsch Medikamente mit denen Sie viele bereits aufgetretene Symtome lindern können.

Bei uns gibt es Vitamine und Mineralstoffe außerdem in hochdosierter Form und mit einer optimalen Freisetzung in Tabletten, Kapsel, Trinkampullen oder -granulatform. Auch Kominationspräperate sind für viele Leidende eine sehr gute Wahl. Trotzdem sollten Sie unbedingt Ihre Ernährung anpassen, um einen Mangel zu vermeiden oder die Therapie optimal zu unterstützen.

 

Die Theorie der Freien Radikale:

Freie Radikale sind in geringer Menge gut für den Körper sollte es zu Bakterieninfektionen oder viralen Infektionen kommen. In hohen Menge allerdings sind sie die größten Feinde des Körpers. Sie zerstören wichtige Zellen und können Krebsbildner sein. Sie werden durch Zigarettenrauch, UV-Strahlung, Umweltgifte (auch in Nahrungsmitteln), Zuckerreiche Nahrung und Stress begünstigt. Vitamine A, C und E bezeichnet man als Radikalfänger, sie sezten sich an das freie Radikal und schützen somit die anderen Zellen.


Kohlenhydrate, Fette & Eiweiße

Kohlenhydrate

 

Es gibt drei Gruppen von Kohlenhydraten,

welche sich auf Grund Ihrer Beschaffenheit

unterscheiden und vom Körper anders

verbraucht werden.

 

 

1. Einfachzucker (Monosaccharide): Wie Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fructose).

2. Zweifachzucker (Disaccharide): Wie Haushaltszucker & Milchzucker.

3. Mehrfachzucker (Polysaccharide): Stärke in Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten.

 

Einfach- und Zweifachzucker gelangen schnell ins Blut und bringen dadurch schnelle Energie, werden aber auch schnell verbraucht und sorgen für einen rasaten Anstieg des Insulinbedarfs im Köper. Im Gegensatz dazu werden Mehrfachzucker nicht so zügig gespalten und versorgen den Körper länger und gleichmäßiger mit Energie.

 

Fette

 

 

Fette sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Zum einen da die Vitamine A, D, E und K fettlöslich sind und unser Körper essentielle Fettsäuren benötigt. Fett ist ein Geschmacksträger und sollte in Maßen dem Essen zugeführt werden. Aber vorsicht! Fette haben mehr als doppelt so viele Kilokalorien (9Kcal/g) als Eiweiße und Kohlenhydrate (4Kcal/g)!

 

Eiweiß (Proteine)

 

Proteine sind sehr wichtig für den Körper.

Sie sind  zum Beispiel wichtig für die Zellen, Hormone, Muskeln, Organe und Blut.

Der Körper kann verschiedene Proteine (Aminosäureketten) nicht bilden und ist auf Zuführung angewiesen.

Nicht jedes Protein hat eine gute biologische Wertigkeit (Ähnlichkeit mit den Körpereigenen Eiweißen) besondes Proteine aus Milchprodukten, Fleisch und Fisch verfügen über eine hohe biologische Wertigkeit, wirken aber in Kombination mit Proteinen aus Hülsenfrüchten, Getreide oder Kartoffeln am besten.


Ballaststoffe

Ballaststoffe sind faserreiche Inhaltsstoffe. Es sind größtenteils verknüpfte Zuckermoleküle, welche im Körper nicht oder kaum verdaut werden können. 

Es gibt wasserlösliche und nicht lösliche Ballaststoffe. Wasserlösliche Ballaststoffe sind zum Beispiel Pektine, Inulin und beta-Glukane. Zellulose ist hingegen nicht löslich.

Ballaststoffe dienen im Magen eine länge Sättigung zu erzielen.

Im Darm dienen sie der Darmflora.

Sie helfen bei der Verbrennung der fettreichen Nahrung und senken das Risiko Diabetis oder Cholesterinerkrankungen zu bekommen.

 

Ballaststoffe kommen vor allem in Obst, Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten vor.


Krankheitsbedingte Ernährung

Erkrankungen und Ernährung gehören unweigerlich zusammen.

Daher ist es unbedingt wichtig bei vielen Erkrankungen auch die Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen. Gerade bei Diabetis, Adipositas, Magen- und Darmgeschwüren, Bluthochdruck und einem hohen Cholesterinwert kann eine Ernährungsumstellung wahre Wunder wirken.

Da jeder Patien anders ist und andere Lebensumstände hat, möchten wir Sie bei diesem Thema gerne bei uns in der Apotheke individuell beraten. Wir können Ihnen Hilfestellung geben und Ihren Ernährungsplan anpassen.

Manche Erkrankungen haben ihren Ursprung auch in einer Übersäuerung des Körpers. Hautprobleme, saures Aufstoßen, Muskelverspannungen und Psychiche Belastungen können durch Übersäuerung des Körpers ausgelöst werden.